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Diversität beginnt dort, wo wir über Grenzen sprechen
Viele Organisationen betonen heute, wie wichtig ihnen Vielfalt ist. Unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Lebenswege sollen zusammenarbeiten und voneinander lernen.Doch Vielfalt funktioniert nur unter einer Voraussetzung: Menschen müssen sich sicher fühlen. Wo Mitarbeitende damit rechnen müssen, abgewertet, belächelt oder übergangen zu werden, ziehen sie sich zurück. Ideen werden vorsichtiger formuliert, Konflikte werden vermieden – und Vielfalt verliert ihre Kraft. Die Basis jeder Diversity-Strategie ist deshalb nicht zuerst ein Programm oder ein Leitbild. Die Basis ist eine Arbeitskultur, in der Grenzen wahrgenommen und respektiert werden. Wenn Organisationen glauben: „Bei uns ist das kein Thema“ In vielen Teams begegnet man einer Haltung, die zunächst positiv klingt: „Bei uns gibt es so etwas nicht.“…
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Wenn Kritik nicht mehr erreicht
Eine Handreichung für Führungskräfte zum Umgang mit narzisstischen Dynamiken im Beruf In Organisationen gibt es Situationen, in denen Zusammenarbeit plötzlich schwierig wird. Gespräche eskalieren, Kritik kommt nicht an, und Konflikte drehen sich im Kreis. Nicht selten fällt dann schnell ein Wort: „narzisstisch“. Der Begriff wird häufig als Vorwurf verwendet. Für Führungskräfte hilft das wenig. Denn moralische Bewertungen ersetzen keine professionelle Handlungssicherheit. Tatsächlich gibt es Persönlichkeitsmuster, die im Arbeitskontext besonders schwer zugänglich sind. Narzisstische Strukturen gehören dazu. Dieser Beitrag soll Führungskräften helfen, solche Situationen besser einzuordnen – und handlungsfähig zu bleiben. Was mit „narzisstischer Struktur“ gemeint ist Klinisch wird Narzissmus heute nicht mehr nur als Charaktereigenschaft verstanden, sondern als mögliche Störung…
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Schwierige Mitarbeitende? Eine Blogreihe über das Unausgesprochene in der Führung
Über diese Reihe Man spricht nicht gern darüber. Man hat Führungskräftetrainings besucht, vielleicht sogar ein Coaching gemacht. Man weiß um Modelle, um Werte, um Rollenbewusstsein. Und trotzdem gibt es sie: die eine Person, an der man sich abarbeitet. Die eine Mitarbeiterin, die einen ratlos, verunsichert, vielleicht sogar zornig macht. Die einem die Lust auf Gestaltung nimmt – weil sich jede Interaktion wie ein verdeckter Machtkampf anfühlt. Viele Führungskräfte erleben das – aber kaum jemand spricht offen darüber. Denn: Sollte ich das nicht längst im Griff haben? Warum verfehlen dann all die gut gemeinten Führungsrezepte ausgerechnet bei dieser einen Person ihre Wirkung? Diese Blogreihe widmet sich genau diesen Fällen: Den Spannungsfeldern,…







